Dienstag, 15. Mai 2012

12.5. Tag Ardéche-Schlucht - Pont d' Arc - Cirque de Navacelles - Grotte des Demoiselles - Saint Guilhem-le-Désert -

2. Tag unserer Reise: Heute stehen einige landschaftliche Höhepunkte auf dem Programm:  
Gorges de l'Adéche                                
Die Adéche zwängt sich in Bögen durch die Berge


Auf der Weiterfahrt geht's durch eine Reihe von Tunnels                                                                
Bald folgt aber die Pont d' Arc                   
                       
                                               
         
Wir machen eine dringende Pause in Anduze, das am Gardon liegt
                                  
Der Gardon hat Anduze schon oft große Probleme gemacht, zuletzt auch 2002 als wir in Klosterneuburg um 1,80m hatten                                                                                                                                                                     
Dann ging's hoch in die Berge auf einer engen Panoramastraße zum Cirque Navacelles.
Dieser gigantische Krater wurde aus dem Fels gerissen, als das Plateau einstürzte. Von oben betrachtet ist das einer der eindruckvollsten Aussichten, die man jemals zu sehen bekommt;

 
ein einzigartiges geologisches Spektakel. Fast am Fuße des Talkessels, 300 Meter unterhalb des Causse gelegen, schmiegt sich das Dorf an die Felsen und wird von einer Schleife bewirtschafteter Felder umgeben.
Ganz von den steilen Kalksteinfelsen eingeschlossen, die ein riesiges natürliches Amphitheater formen, ist das ein einzigartiger Anblick. Durch diesen Felsenkessel floss früher die Vis.
 
das kleine Dorf Navacelles                       
Nächste Station an diesem langen Tag: La Grotte des Demoiselles
Der Eingang zur Höhle findet sich am Plateau de Thaurac im Bereich der südlichen Cevennen, einer südfranzösischen Gebirgsregion und Ausläufer des Zentralmassives. Sie findet sich in zerklüfteten Felsformationen auf einer Höhe von etwa 300 Metern.
 
Die Grotte des Demoisselles besteht aus einem Netzwerk von Sälen und Gängen, welche sich vor allem um eine großen zentralen Freiraum gruppieren. Die sogenannte Cathédrale Souterraine erstreckt sich über eine Länge von 120 Metern bei einer Breite von 80 Metern und einer Höhe von 52 Metern. Unter den zahllosen Formationen von Stalagmiten und Stalaktiten findet sich in dem großen Saal auch ein Stalagmit, der an die Figur einer Madonna mit dem Jesuskind erinnert.

                                                               
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In der Cathédrale Souterraine finden immer wieder kulturelle Veranstaltungen statt.
 
 
Die Höhle wurde erstmals 1770 erwähnt und in der Folge mehrfach wissenschaftlich erforscht.
In den Zeiten von Kriegswirren und auch während der Französischen Revolution diente das Höhlensystem als Rückzugsort und Versteck für verfolgte Personen.
Im Jahr 1926 begann die Errichtung des rund 160 Meter langen Tunnels für jene Seilbahn, welche mit einer maximalen Steigung von 36 Prozent zum Besuchereingang fährt.
 
xx Posted by Picasa

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