Donnerstag, 24. Mai 2012

20.5. Éze - Monaco - Monte Carlo

Letzter Tag unserer Reise. Unser Flug ist um 20:00h, wir nützen noch den ganzen Tag.

Wir fahren noch nach Éze, Monaco und Monte Carlo, wo schon die Vorbereitung für den Grand Prix nächste Woche in vollem Gange sind.
Auf der Fahrt breitet sich im Tal eine herrliche Küstenlandschaft aus:



  Aussicht zum Cap Ferrat                     
     

Wer die Corniche Moyenne zwischen Nizza und Monaco entlang fährt, stößt unweigerlich auf eines der schönsten Dörfer an der Côte d'Azur: Eze

Èze ist eine an der französischen Mittelmeerküste zwischen Nizza und Monaco gelegene Gemeinde mit 2800 Einwohnern. Sie liegt an einem steilen Küstenabschnitt und erstreckt sich von Èze-sur-Mer auf Meereshöhe über den malerischen Gemeindeteil Èze Village (430 m) bis auf etwa 700 m Höhe                                                           .
              
Hier dichtete Friedrich Nietzsche nach eigenen Angaben im Winter 1883/84 einen Teil seines epochalen Werks Also sprach Zarathustra. Daran erinnert der „Sentier-Friedrich Nietzsche“, welchen der Philosoph bei seinem Aufenthalt öfters gegangen ist und den er, auf Grund der landschaftlicher Schönheit, in seinen Briefen wiederholt preist. Heute ist der mittelalterliche Ort, wie die gesamte Côte d’Azur, stark vom Tourismus geprägt uns einen Teil der Ursprünglichkeit verloren.                                                                                             
                                                  
                    
 
      

Schließlich Monaco:
Monaco war ein antiker Handelsplatz der Phönizier und später der Griechen, die hier an der Nordküste des westlichen Mittelmeers einen Herkules-Tempel errichtet hatten, der bald den Beinamen Monoikos, „einzelnes Haus“ erhielt. Als der Ort römischer Hafen wurde, bekam er den Namen Herculis Monoeci Portus, woraus verkürzt Monaco entstand. Heute ist Monaco vor allem bei den Reichen der Welt als Wohnsitz begehrt, da der Stadtstaat weder Einkommensteuer noch Erbschaftsteuer erhebt und im Ausland begangene Finanzvergehen hier nicht verfolgt werden. Unternehmen in Monaco zahlen hingegen Steuern. Der Staat ist nicht Mitglied der Europäischen Union
Monaco hat 7.000 Staatsbürger und 35.000 EW. Die Grimaldi's regieren hier seit 1297.

Die Kathedrale von Monaco, Notre-Dame-Immaculée, ist 100 Jahre alt, Monaco ist ein katholisches Erzbistum                                                                                                                                                                         
 
Die Kirche steht auf den Grundmauern der Kirche Saint-Nicolas, welche im Jahre 1874 zerstört wurde. Unweit des Fürstlichen Palastes erhebt sich die 1875 bis 1903 im neoromanischen Stil erbaute und 1911 geweihte Kathedrale von Monaco.
Im Innern befindet sich ein Altarbild von Louis Bréa sowie andere Kunstwerke der Schule von Nizza. Besondere Aufmerksamkeit verdient die 1976 geweihte Orgel. Unter dem Chor befinden sich die Grabstätten der monegassischen Fürstenfamilie Grimaldi.
                                                                                                                    
   
Der Fürstenpalast                                                                                                                                            
 

Besonders sehenswert ist das Oceanische Museum, das Fürst Albert I. vor 100 Jahren bauen lies. Jacques-Yves Cousteau war von 1957 -  1988 Direktor dieses Museums                                                                                                                           

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Auf der Dachterrasse befinden sich ein Restaurant und ein schöner Kinderspielplatz

In Monte Carlo fahren wir Teile der Formel 1 Rennstrecke ab, am Rand sind schon die Tribühnen und Schutzeinrichtungen angebracht; hier passieren wir den Start, wo am Boden die Startplätze schon eingezeichnet sind                                     
Das Spielcasino von Monte Carlo und                                   
daneben das Hotel de Paris                     
An der Rückseite des Casinos befindet sich schließlich der Tempel der Hockultur, das Opernhaus von Monaco, auf dem die "teuersten" Stars auftreten, man kann sich's schließlich leisten                                                           

Um 16 geht's schließlich ab zum Flughafen Nizza. Eine schöne und interessante Reise geht zu Ende; um 21:40h landen wir pünktlich in Wien Posted by Picasa

19.5. Nizza - Cannes

Am 9. Tag unserer Reise steht zuerst ein Nizza-Rundgang auf dem Programm, dann eine Stadt-Rundfahrt und zum Abschluss Cannes.

Unser Hotel de Suéde liegt im Zentrum. wir können die Stadtbesichtigung mit einem bequemen Rundgang durch die Fußgängerzone beginnen.
Mit 500.000 EW ist Nizza die 5. größte Stadt in Frankreich und liegt an der 180km langen Côte d'Azur. Nizza hat ca 11 Mio Touristen pro Jahr   

wir haben nicht weit zum Place Massena - benannt nach André Masséna, einem Marshall Napoleons. Er ist der größte und schönste Platz der Stadt, der Alt- und Neustadt verbindet, überall ist das Rot der Savoyer dominierend. Die weißen Männer auf  den Stangen, die nachts in verschiedenen, sich ändernden,  Farben leuchten, sollen die Kontinente darstellen.                               
der Place Masséna wurde Anfang des 19.Jh. angelegt , der Brunnen und die Bronzepferde stammen aus 1956. Der nackte Appolo, ein Andenken an die Griechen, die hier vor 600 Jahren siedelten, musste aus sittlichen Gründen aber entfernt werden und steht erst seit 3 Jahren wieder an seinem Platz                         
                                                 
Die Oper von Nizza liegt in der Altstadt direkt an der Promenade des Anglais. Das in das Stadtbild der Altstadt mit Blick zum Meer integrierte Opernhaus von Nizza wurde 1885 am Standort eines ehemaligen Theaters erbaut. Mit den Arbeiten war der ortsansässige Architekt François Aune beauftragt worden, der sich von verschiedenen, vor allem barocken Stilrichtungen inspirieren ließ. Die Oper, die unter Denkmalschutz steht, gehört noch heute zu den Zentren des kulturellen Lebens in Nizza.
Mit dem Bus geht's dann auf den Mont Gros in den Stadtteil Cimiez: Wir parken vor dem Franziskanerkloster (1546)  bzw. dem Friedhof von Cimiez und wandern zu den Ruinen aus der Römerzeit (Arenen, Amphitheater, Thermen und frühchristliche Basilika), zum Museum Matisse und den Rosengarten des Klosters Cimie; für die Winteraufenthalte der britischen Königin Viktoria wurde in diesem Stadtteil das Palais Régina gebaut.

Anschließend geht's zum Markt, wo wir uns -. jeder nach seinen Bedürnissen - mit Mittagessen versorgen


Am der Strandpromenade erwartet uns dann der Bus für den Nachmittag


Das erste Ziel am Nachmittag (am Weg nach Cannes) ist der Ort Saint Paul-de-Vence im bergigen Hinterland von Nizza

Viele Künstler und Kunsthandwerker haben sich hier niedergelassen, unter anderem Marc Chagall. Er zog 1966 nach Saint-Paul und vermachte dem Dorf, in dem er rund 20 Jahre lebte, einige Werke. Der 1985 verstorbene Künstler ist auf dem Friedhof von Saint-Paul begraben.


         
Saint-Paul ist ein vielbesuchtes mittelalterliches Städtchen mit gut erhaltenen Befestigungsanlagen. Diese wurden 1537–1547 unter Franz I. errichtet, wozu 700 Häuser abgerissen werden mussten.                                               

                        
Die Kirche stammt aus dem 12. und 13. Jh. Sie wurde im 17.Jh. restauriert und erhielt im 18.Jh. seinen heutigen Turm.
          
                           

Die Fondation Maeght, ein modernes Kunstmuseum (gestiftet von Marguarite et Almé Maeght, 1964), dessen markante Architektur von Josep Lluís Sert, einem Schüler Le Corbusiers in krassem Gegensatz zum romantischen Flair des mittelalterlichen Dorfes steht, befindet sich etwas außerhalb auf dem Hügel La Colline des Gardettes.                                                   
                      
 
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Italienischer Bildhauer Fausto Melotti (1901 - 1986)

Giuliano Vangi (geb- 1931), italienischern Bidlhauer, erhielt 2002 den Praemium Imperiale prize (category sculpture), den Nobelpreis der Künste.
                                                                    
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Jean Miro                      


                                                                       


Das letzte Ziel heute ist Cannes, wo gerade die Filmfestspiel im Gange sind und eine Menge elegant gekleideter Leute zu den Vorführungen eilen
Wir besteigen den Mont Chevalier und blicken auf Cannes von oben, um den Treiben und den Staus unten zu entgehen
 
Auf dem Gipfel erheben sich der Suquet-Turm und Reste einer Burg aus dem 12.Jh
            
Blick auf das Casino                                 
und auf die Gebäude der Filmfespiele, die gerade im Gange sind 
    
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