Wir fahren noch nach Éze, Monaco und Monte Carlo, wo schon die Vorbereitung für den Grand Prix nächste Woche in vollem Gange sind.
Auf der Fahrt breitet sich im Tal eine herrliche Küstenlandschaft aus:
Aussicht zum Cap Ferrat
Wer die Corniche Moyenne zwischen Nizza und Monaco entlang fährt, stößt unweigerlich auf eines der schönsten Dörfer an der Côte d'Azur: Eze
Èze ist eine an der französischen Mittelmeerküste zwischen Nizza und Monaco gelegene Gemeinde mit 2800 Einwohnern. Sie liegt an einem steilen Küstenabschnitt und erstreckt sich von Èze-sur-Mer auf Meereshöhe über den malerischen Gemeindeteil Èze Village (430 m) bis auf etwa 700 m Höhe .
Hier dichtete Friedrich Nietzsche nach eigenen Angaben im Winter 1883/84 einen Teil seines epochalen Werks Also sprach Zarathustra. Daran erinnert der „Sentier-Friedrich Nietzsche“, welchen der Philosoph bei seinem Aufenthalt öfters gegangen ist und den er, auf Grund der landschaftlicher Schönheit, in seinen Briefen wiederholt preist. Heute ist der mittelalterliche Ort, wie die gesamte Côte d’Azur, stark vom Tourismus geprägt uns einen Teil der Ursprünglichkeit verloren.
Schließlich Monaco:
Monaco war ein antiker Handelsplatz der Phönizier und später der Griechen, die hier an der Nordküste des westlichen Mittelmeers einen Herkules-Tempel errichtet hatten, der bald den Beinamen Monoikos, „einzelnes Haus“ erhielt. Als der Ort römischer Hafen wurde, bekam er den Namen Herculis Monoeci Portus, woraus verkürzt Monaco entstand. Heute ist Monaco vor allem bei den Reichen der Welt als Wohnsitz begehrt, da der Stadtstaat weder Einkommensteuer noch Erbschaftsteuer erhebt und im Ausland begangene Finanzvergehen hier nicht verfolgt werden. Unternehmen in Monaco zahlen hingegen Steuern. Der Staat ist nicht Mitglied der Europäischen Union.
Monaco hat 7.000 Staatsbürger und 35.000 EW. Die Grimaldi's regieren hier seit 1297.
Die Kathedrale von Monaco, Notre-Dame-Immaculée, ist 100 Jahre alt, Monaco ist ein katholisches Erzbistum
Die Kirche steht auf den Grundmauern der Kirche Saint-Nicolas, welche im Jahre 1874 zerstört wurde. Unweit des Fürstlichen Palastes erhebt sich die 1875 bis 1903 im neoromanischen Stil erbaute und 1911 geweihte Kathedrale von Monaco.
Im Innern befindet sich ein Altarbild von Louis Bréa sowie andere Kunstwerke der Schule von Nizza. Besondere Aufmerksamkeit verdient die 1976 geweihte Orgel. Unter dem Chor befinden sich die Grabstätten der monegassischen Fürstenfamilie Grimaldi.
Der Fürstenpalast
Besonders sehenswert ist das Oceanische Museum, das Fürst Albert I. vor 100 Jahren bauen lies. Jacques-Yves Cousteau war von 1957 - 1988 Direktor dieses Museums
Auf der Dachterrasse befinden sich ein Restaurant und ein schöner Kinderspielplatz
In Monte Carlo fahren wir Teile der Formel 1 Rennstrecke ab, am Rand sind schon die Tribühnen und Schutzeinrichtungen angebracht; hier passieren wir den Start, wo am Boden die Startplätze schon eingezeichnet sind
Das Spielcasino von Monte Carlo und
daneben das Hotel de Paris
An der Rückseite des Casinos befindet sich schließlich der Tempel der Hockultur, das Opernhaus von Monaco, auf dem die "teuersten" Stars auftreten, man kann sich's schließlich leisten
