Mittwoch, 16. Mai 2012

14.5. der 4. Tag: Chateau Tarascon - Schloss Barbentane - Les Baux - Aix-en-Provence

Den 4. Tag unserer Reise beginnen wir mit Tarascon - das Chateau de Tarascon und die Kirche zur Heiligen Martha...                                 
Die Stadt im Süden Frankreichs liegt am linken Ufer der Rhône, etwa jeweils 20 Kilometer von Arles und Avignon entfernt. Die Stadt hat gut 13.000 Einwohner.
Gegründet wurde die Stadt im Jahr 48 von den Römern. Bekannt und berühmt wurde Tarascon außerdem durch den legendären Drachen, der an den Ufern der Rhône die Reisenden verschlungen haben soll. Die Heilige Martha soll ihn gebannt und dann zur Steinigung den Einwohnern vorgeführt haben. Daher ist die Kirche der Heiligen Martha gewidmet...                                                               





 
Kirche Sainte-Marthe mit Blick über die Stadt von der Burg aus



Das noch im Privatbesitz befindliche Schloss Barbentane


Unser nächste Ziel ist Les Baux-de-Provence, eine kleine französische Gemeinde mit 421 Einwohnern. Die Gemeinde wird von einer Burgruine beherrscht, die der Fläche nach eine der größten Frankreichs ist. Sie ist als eines der Plus beaux villages de France (schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert
 





    Im Mittelalter war Les Baux das befestigte Zentrum einer mächtigen feudalen Dynastie, welche über 79 Orte in der Umgebung herrschte. Das Fürstenhaus war so verwegen, seine Herkunft auf einen der Heiligen Drei Könige, Balthasar, abzuleiten und führte deshalb den Stern von Betlehem in seinem Wappen.  
    Der Ort wurde ein Zentrum der Hugenotten und ging im Gefolge der Religionskriege an die Familie Grimaldi. Den Titel Grafen de Les Baux tragen die Grimaldi bis heute, obwohl der Fels staatsrechtlich zu Frankreich gehört. Als einfaches Hirtendorf wurde Les Baux 1791 während der Französischen Revolution gegen eine finanzielle Entschädigung Frankreich angeschlossen. 1822 wurde die Bedeutung eines braun-violetten Minerals entdeckt, das in der Nähe gefunden und nach Les Baux Bauxit benannt wurde. Es enthält eine Aluminiumverbindung, aus der durch Elektrolyse reines metallisches Aluminium gewonnen werden kann. Mit der zunehmenden Globalisierung wurde die Förderung Ende des 20. Jahrhunderts aber unrentabel und in der Folge eingestellt.                                                        
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Nach dem Mittagessen ist es soweit: wir besteigen für eine gute halbe Stunde die Burg;
                                
und blicken auf den Ort und die umliegende Landschaft hinunter
                             
 

 in Aix-en-Provence, der Stadt der Wasser, ist unser erstes Ziel das Atelier Paul Cezanne, zusammen mit seinem Schulkollegen Emil Zola, einer der berühntesten Persönlichkeiten der Stadt                                                                                           
Aix-en-Provence ist eine römische Gründung (durch Gaius Sextius Calvinus, der als Prokonsul 123 v. Chr. die Provence besetzte) und akademische Hochburg der Rechtswissenschaften und der Geschichte.
Die Kathedrale Saint-Sauveur an der Place de l’Université ist die Bischofskirche des Erzbistums Aix. Sie wurde ständig um- und ausgebaut und vereint daher eine Fülle von Baustilen. Sie besitzt eine spätgotische, reich gegliederte Fassadenkonstruktion. Jean Guiramand schuf ein Hauptportal mit plastischen Darstellungen der Propheten Israels und der Sybillen. Die Türgewände werden mit von Nischen und Fialen geschmückten Strebepfeiler gesäumt.
1323 entstand der Kampanile, der sich aus zwei nach oben hin verjüngenden Baukörpern zusammensetzt, wobei der obere einen oktogonalen Grundriss besitzt. Im Inneren befindet sich ein frühchristliches, um das Jahr 400 entstandenes Baptisterium und ein romanischer Kreuzgang. Zu den größten Kostbarkeiten zählt ein 1476 für König René angefertigtes Altarbild.[8]
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Fassade der Kathedrale an der Place de l'Université :
 
Ein "must" in Aix: das Bild Maria im brennden Dornbusch:
Im Zuge der gesteigerten Marienverehrung wurde im 15. Jh. im Dornbusch oft Maria mit dem Jesuskind stehend dargestellt (* Triptychon von Nicolas Froment, 1475, St. Sauveur, Aix-en-Provence). 
 
Der Kreuzgang                                               
Der Rathausturm                                                                                                                                                 
               
          
Das Rathaustor                                           
Brunnen auf der Place de la Rotonde 
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